Kratzmatten für Möbel sind die unkomplizierte Zwischenlösung für alle, die nicht gleich einen neuen Kratzbaum kaufen oder Möbel umbauen wollen. Sie lassen sich meist einfach anbringen, sind günstig und wirken erstaunlich effektiv – vorausgesetzt, du wählst die richtige Matte für die richtige Stelle.
Was macht eine gute Kratzmatte aus? Drei Dinge: Material, Befestigung und Größe. Beim Material hat sich Sisal als Favorit etabliert, weil es Widerstand bietet und von den meisten Katzen sofort angenommen wird. Bei der Befestigung kommt es darauf an, wo die Matte hin soll – zum Ankleben, Anklemmen oder Überziehen, je nach Möbelstück. Bei der Größe gilt: lieber etwas größer als zu knapp, damit deine Katze sich beim Kratzen richtig strecken kann.
Wo Kratzmatten am sinnvollsten sind:
An Sofakanten und -ecken, wo Katzen häufig ansetzen. An Stuhlbeinen, wo feste, senkrechte Flächen ideal zum Kratzen sind. An Bettkanten, falls deine Katze morgens dort ihre Krallen schärft. An Türrahmen oder Wandkanten, die manche Katzen als Reviergrenzen markieren.
Der Unterschied zwischen Kratzmatte und Kratzhusse: Eine klassische Kratzmatte wird meist an einer Fläche befestigt und bleibt dort fest. Eine Husse dagegen umschließt das ganze Möbelstück – zum Beispiel ein Stuhlbein – und bietet damit gleichzeitig Schutz von allen Seiten plus Kratzfläche. Für Stuhlbeine ist die Husse deshalb oft die praktischere Lösung, weil sie nicht nur eine Seite, sondern das komplette Bein abdeckt.
Unsere Stuhlhussen mit Sisal funktionieren im Grunde wie eine rundum geschlossene Kratzmatte: Sisalbezug für die Kratzfunktion, robuster Stretch-Stoff für den festen Sitz, waschbar bei 30 Grad für die einfache Pflege. Damit deckst du gleich zwei Bedürfnisse ab, ohne an mehreren Stellen einzeln nachrüsten zu müssen.























